FRANCIACORTA

Vergleichen Sie einen Franciacorta nicht mit Champagner oder gar einem Prosecco!

Die Weingüter der Franciacorta


Franciacorta
Franciacorta i Barisei

Als Paolo Barisei 1898 hier sesshaft wurde hatte er das Potential des Franciacorta erkannt. An diese Hügel hatte er sein Herz verloren.

Seit 4 Generationen ist die Familie Bariselli in Ebrusco ansässig, der kleinen Ortschaft in der Paolo Bariselli 1898 den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte legte. Anfangs noch Pächter eines bescheidenen Bauernhofs, weitete er seinen Betrieb ständig aus um ihn zum heutigen Familienunternehmen zu machen. Von Generation zu Generation, von Lese zu Lese haben die „Barisèi“ ein profundes Wissen um die Eigenheiten ihrer Ländereien angehäuft. Dieses Wissen, gepaart mit den hohen Ansprüchen der Familie an ihre Produkte, finden wir heute in jedem der Weine von „I Barisèi“ wieder.

Unglaubliche Tropfen, in denen man die Seele der Franciacorta wiederfindet.


Ein Franciacorta ist ein Franciacorta, basta!

Die Produzenten des bekanntesten italienischen Schaumweins betonen, dass man ihn ob seiner Einzigartigkeit mit keinem anderen Produkt vergleichen kann. Das Klima ist einzigartig, die Böden und selbstverständlich die Leidenschaft, mit der Franciacorta hergestellt wird. Die zugrunde liegenden Rebsorten Chardonnay, Weissburgunder und Pinot Noir sind zwar keineswegs autochthon, es handelt sich aber wohl um sehr eigenständige Klone. Der Franciacorta erhielt 1995 als erster, ausschliesslich mit Zweitgärung in der Flasche hergestellter Wein die Bezeichnung : Denominazione di Origine Controllata e Garantita DOCG, die begehrte kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung. Spätestens seitdem bestellt man in der Lombardei keinen Spumante sondern selbstverständlich einen Franciacorta, per favore!

Hintergrund: Kategorien und Qualitäten der Franciacorta

Die Geschichte der Franciacorta

Die Franciacorta ist das Gebiet südlich des Lago d’ Iseo, der ein paar Kilometer westlich des viel bekannteren Gardasees liegt. Der Name der Region hat keineswegs etwas mit Frankreich zu tun, sondern erinnert vielmehr an selbstbewusste Bauern, die sich bereits im 11. Jahrhunder das Recht zum freien Handel erkämpft haben.

Corti Franche bezeichnete man dies, woraus sich der Name Franzacurta ableitete. Im Jahr 1277 erstmals urkundlich erwähnt. Schon im Jahr 1570 beschrieb der Arzt Girolamo Conforti die perlenden Weine der Gegend um Brescia: »bissig, spritzig, schäumend« sind die schriftlich festgehaltenen Attribute, mit denen der Mediziner die ersten Schaumweine beschrieb. Es handelte sich dabei aber wohl nicht um eine kontrollierte Zweitvergärung, sondern um eine Laune der wilden Hefen. Die Geschichte des heute bekannten Franciacorta ist wesentlich jünger. Das Weingut Berlucchi, brachte im Jahr 1961 die ersten Schaumweine aus traditioneller Flaschengärung auf den Markt.

Die Landschaft der Franciacorta

Der pittoreske Iseosee mit den mächtigen Zweitausendern im Norden klimatisch einen kühlen Einfluss auf die Franciacorta aus. Der Monte Isola ist eine massive, bergige Insel im Iseosee und wohl das beliebteste Postkartenmotiv der Region. Künstler Christo verband die Inseln des Iseosees mit leuchtend gelben »Floating Piers« und löste im Frühsommer 2016 einen gewaltigen Ansturm mit fast 1,3 Millionen Besuchern aus. Nach dem Abbau der schwimmenden Stege genossen die Bewohner der Franciacorta wieder die Ruhe, die das wenig bekannte Tourismusziel üblicherweise auszeichnet. Die Weinbauregion Franciacorta liegt am Übergang der Voralpen zur Ebene südlich des Iseosees. Die 20.000 Hektar sind durch bewaldete Hänge und sanft hügelige Weinberge gekennzeichnet. Die uralten Hügel weisen eine starke Drainage auf, die die Rebstöcke zwingt, sehr tief zu wurzeln.


Jahrgang 2017

100% Chardonnay


Amphitheater der Franciacorta

Moränenböden, sand- u. lehmhalting

Guyot Erziehungsform

Stahltank; Flaschengärung, min. 35 Monate auf den Feinhefen. Likör 6 g/

13,00 % vol.

Restzucker 6,00 g/l

Gesamtsäure 7,0-g/l


Intensives, leuchtendes Strohgelb; buttrige Noten, Kaffee, Milch, Honig und Papaya; am Gaumen cremig, sehr feine Perlage, lang anhaltend sehr ausgewogener Körper;


Hervorragend als Aperitif, sehr gut zu Austern, Sardinen, Sardellen oder Makrelen.

8-11°C




24 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen